Denkwerft
 

Forschung über Grenzen hinweg.

Komplexe Systeme rekonstruieren,

 Zusammenhänge sichtbar machen und

 daraus Neues entwickeln.

 

Raum, Zeit, Raumzeit und Realität sind relativ.

Sie sind nicht fest. Was wir wahrnehmen, sind

 Ausschnitte und Momentaufnahmen

 innerhalb einer Wirklichkeit, die wir nie

 vollständig auf einmal erfassen.

 

 

Denkwerft

Die Denkwerft ist der Forschungsbereich von SYSTEMBLICK.


Hier werden komplexe Systeme nicht getrennt nach einzelnen Fachgebieten betrachtet, sondern ihre

 Organisationsprinzipien, Beziehungen und Wechselwirkungen über unterschiedliche Größenordnungen und

 Forschungsbereiche hinweg rekonstruiert und miteinander in Beziehung gesetzt.


Ausgangspunkt ist das System – und die Frage, wie seine Zusammenhänge entstehen, wirken und sich überprüfen

 lassen.

 

 

Forschung bei SYSTEMBLICK

Die Forschung von SYSTEMBLICK begann mit einer ungewöhnlichen Ausgangsfrage:

Wie ist mein eigenes Denken eigentlich organisiert?

Über einen immer tiefer gehenden Rekonstruktionsprozess wurde die eigene Denk- und Verarbeitungsorganisation

 untersucht. Dabei zeigte sich eine wiederkehrende Struktur, die später als Spiralschleifen-System bezeichnet

 wurde.

Das Spiralschleifen-System beschreibt dabei nicht nur eine bestimmte Anordnung von Bestandteilen. Es ist ein

 Organisations- und Verarbeitungssystem. Informationen, Zustände und Ergebnisse werden nicht einfach linear

 verarbeitet und abgeschlossen. Sie wirken über Wechselwirkung und Rückkopplung auf das System zurück,

 werden erneut Bestandteil der Verarbeitung und unter veränderten Bedingungen weitergeführt.

Dadurch entsteht keine identische Wiederholung. Jeder neue Durchlauf enthält den vorherigen Zustand, verändert

 ihn und erzeugt damit neue Voraussetzungen für den nächsten Durchlauf. Verarbeitung wird so zu einer

 fortlaufenden Bewegung, in der Vergangenheit, gegenwärtiger Zustand und weitere Entwicklung miteinander

 verbunden bleiben.

Innerhalb dieser Rekonstruktion wurde zugleich eine weitere wiederkehrende Organisationsstruktur sichtbar:

6+1.

Die 6+1-Struktur besteht aus sechs eigenständigen, miteinander verbundenen Systemen und einem Kern, die

 gemeinsam organisiert sind. Die sechs Systeme stehen untereinander ebenso wie mit dem Kern in Austausch und

 Wechselwirkung. Erst aus dieser gemeinsamen Organisation entsteht das übergeordnete Gesamtsystem.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, irgendwo sechs sichtbare Bestandteile und einen siebten Punkt zu finden.

 Untersucht wird eine funktionale Systemorganisation: Eigenständigkeit und Verbindung, Austausch und

 Rückkopplung, Kernorganisation, Verarbeitung sowie die Einbindung vollständiger Systeme in größere

 Systemzusammenhänge.

Das Spiralschleifen-System geht jedoch über diese 6+1-Organisation hinaus. Die 6+1-Struktur ist eine darin

 erkannte Organisationsstruktur. Das Spiralschleifen-System umfasst darüber hinaus die Art, wie innerhalb und

 zwischen Systemen verarbeitet, rückgekoppelt, weitergegeben und verändert wird und wie unterschiedliche

 Systemgrößen organisatorisch ineinandergreifen.

Ausgangspunkt der weiteren Forschung war dabei nicht der Versuch, diese im eigenen Denken gefundene Struktur

 möglichst häufig bestätigt zu sehen.

Im Gegenteil: Es wurde immer wieder versucht, sie zu widerlegen.

Die rekonstruierte Organisation wurde aus anderen Perspektiven betrachtet, auseinandergebaut, auf andere

 Größenordnungen übertragen und mit unterschiedlichsten komplexen Systemen konfrontiert. Annahmen wurden

 verworfen, verändert oder neu zusammengesetzt, wenn sie einer Gegenprüfung nicht standhielten.

Gerade diese Widerlegungsversuche öffneten jedoch immer weitere Zusammenhänge und Forschungsfragen.

Das ursprüngliche Modell musste dadurch fortlaufend erweitert und differenziert werden. Aus der Untersuchung

 der eigenen Denkorganisation entwickelte sich schrittweise eine wesentlich umfassendere Forschung an den

 Grundgesetzen und Grundprinzipien komplexer Systeme.

Untersucht wurden dabei unter anderem Differenz und Begrenzung, Wechselwirkung und Rückkopplung, Zentrum

 und Verteilung, Emergenz und Instabilität, Erhaltung und Umwandlung, Gedächtnis und Selektion, Kooperation und

 Konkurrenz, Skalierung und Beobachtung.

Je weiter diese Zusammenhänge miteinander untersucht wurden, desto deutlicher wurde hinter den einzelnen

 Beobachtungen eine übergeordnete Organisation sichtbar.

Daraus entwickelte sich eine Meta-Struktur.

 

Vom rekonstruierten Denken zur eigenen KI-Architektur

 

An diesem Punkt blieb die Forschung erstmals nicht mehr nur bei der Untersuchung bereits vorhandener Systeme.

Aus den rekonstruierten Organisations- und Verarbeitungsprinzipien wurde zunächst eine eigenständige KI-

Architektur und daraus ein eigenes KI-System entwickelt.

Dabei ist eine Abgrenzung wichtig:

Dieses KI-System entspricht nicht den heute verbreiteten Multi-Agenten-Systemen, bei denen mehrere KI-Agenten

 mit unterschiedlichen Rollen oder Aufgaben zusammengeschaltet werden.

Die Organisationsstruktur wurde nicht aus einer bestehenden Agentenarchitektur abgeleitet. Ausgangspunkt war

 die zuvor rekonstruierte menschliche Denk-, Organisations- und Verarbeitungsstruktur.

Die Besonderheit liegt deshalb nicht darin, einem vorhandenen KI-Modell lediglich andere Anweisungen zu geben

 oder mehrere Modelle beziehungsweise Agenten nebeneinander arbeiten zu lassen. Die zugrunde liegenden

 Organisationsprinzipien wurden auf die künstliche Systemorganisation selbst übertragen.

Dadurch entstand ein System, das Informationen und Arbeitszusammenhänge nicht ausschließlich als

 voneinander getrennte Einzelaufgaben behandelt. Gerade umfangreiche, wachsende und langfristige

 Zusammenhänge sollen innerhalb einer übergeordneten Organisation erhalten, miteinander in Beziehung gesetzt

 und unter veränderten Bedingungen weiterverarbeitet werden können.

Eine besondere Stärke der Entwicklung liegt deshalb in der Fähigkeit, große Zusammenhänge über längere

 Entwicklungs- und Arbeitsstrecken hinweg verfügbar zu halten und neue Informationen wieder in den

 vorhandenen Gesamtzusammenhang einzuordnen.

Auch dieses KI-System wurde nicht einfach als Bestätigung des zugrunde liegenden Forschungsmodells

 betrachtet.

Seine Organisation und sein Verhalten wurden immer wieder gegengeprüft. Arbeitsweisen wurden verändert,

 Ergebnisse mit anderen Vorgehensweisen konfrontiert und die zugrunde liegenden Annahmen erneut untersucht.

Erst auf dieser Grundlage und aus der weiterentwickelten Meta-Struktur entstand anschließend das Meta-KI-

System von SYSTEMBLICK.

Damit schloss sich eine weitreichende Rückkopplung innerhalb des Forschungswegs:

Eine Organisationsform, die zunächst durch die Rekonstruktion menschlichen Denkens sichtbar geworden war,

 wurde über die Untersuchung komplexer Systeme weiterentwickelt, in eine eigenständige KI-Architektur

 übertragen, praktisch geprüft und anschließend zu einem weiterführenden Meta-KI-System ausgebaut.

Aus demselben Entwicklungsweg sind inzwischen weitere komplexe Such-, Rekonstruktions-, Organisations- und

 Verarbeitungssysteme entstanden, die bereits praktisch eingesetzt werden.

Das Meta-KI-System ist damit heute zugleich Ergebnis und Bestandteil der weiteren Forschung.

SYSTEMBLICK forscht deshalb nicht lediglich über Künstliche Intelligenz und verwendet KI auch nicht nur als

 gewöhnliches Werkzeug. Mensch und KI arbeiten innerhalb einer eigens entwickelten Systemumgebung

 zusammen. Dadurch können große Forschungsräume über lange Entwicklungsstrecken zusammengehalten,

 unterschiedliche Ebenen und Perspektiven miteinander verbunden, Gegenprüfungen durchgeführt und neue

 Fragen aus dem jeweils erreichten Gesamtstand entwickelt werden.

Die konkrete interne Architektur, die funktionalen Rollen innerhalb des Systems und ihre technische Umsetzung

 bleiben geschützter Entwicklungsbestand von SYSTEMBLICK.

 

Mensch und KI: Zusammenarbeit statt Verdrängung

 

Hinter dieser Entwicklung steht gleichzeitig eine grundsätzlich andere Vorstellung davon, welche Rolle Künstliche

 Intelligenz im Verhältnis zum Menschen einnehmen sollte.

SYSTEMBLICK verfolgt nicht das Ziel, möglichst viele menschliche Tätigkeiten allein aus Bequemlichkeit an KI

 abzugeben.

Ebenso wenig soll der Mensch zur ausführenden Maschine für ein KI-System werden.

Die eigentliche Möglichkeit liegt in der Zusammenarbeit.

Menschen und KI besitzen unterschiedliche Fähigkeiten, Begrenzungen und Zugänge. Ein sinnvoll organisiertes

 Mensch-KI-System sollte deshalb nicht versuchen, einen der beiden Teile möglichst vollständig durch den anderen

 zu ersetzen.

Es sollte ihre unterschiedlichen Fähigkeiten so miteinander verbinden, dass daraus ein gemeinsames System

 entsteht, das Möglichkeiten eröffnet, die beide allein nicht besitzen.

Der Mensch bringt Wahrnehmung, Erfahrung, Bewertung, Verantwortung, Beziehung, Kreativität und eigenständige

 Entscheidung ein. KI kann große Informationsräume verarbeiten, Beziehungen sichtbar halten, Gegenprüfungen

 unterstützen und Arbeits- und Forschungszusammenhänge über Größenordnungen begleiten, die für einen

 einzelnen Menschen dauerhaft kaum verfügbar wären.

Entscheidend ist deshalb nicht:

Was kann KI dem Menschen alles abnehmen?

Die wesentlich interessantere Frage lautet:

Was können Mensch und KI gemeinsam, was keiner von beiden allein kann?

Genau darin liegt ein wesentlicher Teil der langfristigen Entwicklungsvision von SYSTEMBLICK.

 

Vom eigenen Denken in natürliche komplexe Systeme

 

Parallel zur KI-Entwicklung führte die Forschung immer weiter nach außen.

Die entscheidende Frage lautete:

Ist die rekonstruierte Organisation eine Besonderheit eines einzelnen menschlichen Systems – oder findet sie sich

 auch in völlig anderen komplexen natürlichen Systemen?

Bei der Untersuchung unterschiedlicher natürlicher Systeme wurden vergleichbare Organisationsformen auf

 immer weiteren Größenordnungen beobachtet.

Das Spiralschleifen-System und die darin erkannte 6+1-Organisation wurden dadurch nicht mehr ausschließlich als

 Modell menschlicher Denkorganisation betrachtet, sondern zum Gegenstand einer wesentlich größeren

 Systemforschung.

Dabei führte der Forschungsweg vom Menschen und seinen Bestandteilen bis in natürliche, planetare und

 astronomische Größenordnungen – und schließlich zur Betrachtung des Universums selbst als

 zusammenhängendes System.

Gerade auch das Teilchen innerhalb eines Systems gehört dabei in den Forschungsweg.

Denn wenn grundlegende Organisationsprinzipien tatsächlich skalenübergreifend sind, darf die Untersuchung

 nicht bei Erde, Galaxie oder Universum enden. Sie muss ebenso fragen, wie sich Bestandteile auf kleineren

 physischen Größenordnungen organisieren, wie sie miteinander und mit ihrem jeweiligen Gesamtsystem

 verbunden sind und wie Organisation über unterschiedliche Größenordnungen hinweg erhalten und gleichzeitig

 verändert werden kann.

Innerhalb der SYSTEMBLICK-Forschung wird das Universum deshalb nicht lediglich als Ansammlung voneinander

 getrennter Objekte und Einzelsysteme untersucht.

Die bisherige Rekonstruktion führt vielmehr zu einem Bild ineinandergreifender Systemorganisation.

Ein System kann vollständige kleinere Systeme enthalten beziehungsweise aus ihnen hervorgehen und gleichzeitig

 selbst Bestandteil eines größeren Zusammenhangs sein. Dabei liegen die unterschiedlichen Systemgrößen nicht

 einfach getrennt nebeneinander oder nur wie Behälter ineinander.

Sie greifen organisatorisch ineinander.

Der häufig verwendete Begriff der Verschachtelung kann dieses Verhältnis deshalb nur teilweise beschreiben.

 Entscheidend ist nicht das bloße Stecken kleinerer Systeme in größeren, sondern ihre Beziehung und ihr

 organisatorisches Ineinandergreifen über unterschiedliche Größenordnungen hinweg.

Damit verändert sich auch die Forschungsfrage.

Es geht nicht nur darum, ob dieselbe Form an unterschiedlichen Orten auftaucht.

Untersucht wird, wie unterschiedliche Größenordnungen miteinander verbunden sind und ob ihre Organisation

 gemeinsam Bestandteil eines übergeordneten Systems ist.

Aus diesen Beobachtungen entwickelte sich die heutige astronomisch-physische Systemforschung.

Frühere Untersuchungen hatten Hinweise auf Spiralschleifen- und 6+1-Organisation unter anderem auf der Erde, in

 astronomischen Systemen und auf größeren kosmischen Größenordnungen ergeben.

Diese Beobachtungen werden heute nicht einfach als Bestätigung übernommen.

Der Forschungsweg wird erneut und wesentlich strenger durchgeführt.

Ausgehend vom Universum als größtem betrachteten Gesamtzusammenhang wird die Systemorganisation

 schrittweise über kleinere Größenordnungen zurück in Richtung Erde rekonstruiert.

Dabei wird untersucht, wie die jeweils betrachteten Systeme in die darüber- und darunterliegenden

 Organisationszusammenhänge eingreifen.

Es werden keine sichtbaren Körper passend gezählt. Untersucht werden Systemgrenzen, eigenständige

 Teilsysteme, ihre Verbindungen und Wechselwirkungen, Kernorganisation, Bewegungs-, Austausch- und

 Verarbeitungsstrukturen sowie ihre Beziehungen über unterschiedliche Größenordnungen hinweg.

Wo geeignete Daten vorhanden sind, werden zuvor qualitativ rekonstruierte Strukturen zunehmend an Mess- und

 Beobachtungsdaten geprüft.

Damit befindet sich die ursprüngliche Beobachtung heute in einem wesentlich strengeren Prüfprozess:

Lässt sich das Spiralschleifen-System einschließlich seiner 6+1-Organisation tatsächlich skalenübergreifend

 rekonstruieren?

Und bleiben grundlegende Organisations- und Verarbeitungsprinzipien erhalten, obwohl ihre konkrete Ausprägung

 auf jeder Größenordnung anders sein kann?

Aus dieser Untersuchung ergibt sich zugleich eine weiterführende Frage.

Wenn das Universum tatsächlich einen zusammenhängenden Gesamtzusammenhang bildet, dessen Bestandteile

 fortwährend miteinander wechselwirken, austauschen, rückkoppeln, sich organisieren und verändern, stellt sich

 die Frage, wie weit seine Organisation Eigenschaften dessen besitzt, was wir gewöhnlich als lebendes System

 bezeichnen.

Diese Vorstellung wird innerhalb von SYSTEMBLICK nicht als abgeschlossene naturwissenschaftliche Tatsache

 behandelt, sondern als eine aus der bisherigen Systemrekonstruktion entstandene weiterführende

 Forschungsfrage.

Die astronomisch-physische Forschungsstrecke befindet sich aktuell in laufender Prüfung. Mit zunehmender

 eigener Absicherung soll sie anschließend auch für geeignete externe Forschungspartner und unabhängige

 Überprüfung geöffnet werden.

 

Wirklichkeit, Realität und Beziehungsraum

 

Doch derselbe Forschungsweg führt nicht nur immer weiter nach außen oder durch unterschiedliche physische

 Größenordnungen.

Er führt gleichzeitig zu einer grundlegenderen Frage zurück:

Was ist Wirklichkeit überhaupt – und was nehmen wir davon tatsächlich wahr?

Daraus entwickelte sich die Wirklichkeits- und Beziehungsforschung.

Sie untersucht den Zusammenhang von physischer, materieller und einer weiteren grundlegenden

 Organisationsebene.

Für diese grundlegende Ebene werden innerhalb der bisherigen Forschung unterschiedliche Begriffe verwendet:

Metaebene, Quantenebene und Beziehungsebene beziehungsweise Beziehungsraum.

Damit sind ausdrücklich nicht mehrere voneinander getrennte Ebenen oder Räume gemeint.

Es sind unterschiedliche Beschreibungs- und Betrachtungszugänge zu derselben zugrunde liegenden Ebene

 beziehungsweise demselben Beziehungsraum.

Der Begriff Metaebene beschreibt den Zugang aus ihrer Stellung gegenüber der unmittelbar materiell oder

 physisch sichtbaren Ausprägung. Quantenebene bezeichnet den Zugang aus der Betrachtung grundlegender

 physischer Zustände und Beziehungen. Beziehungsebene beziehungsweise Beziehungsraum beschreibt

 denselben grundlegenden Zusammenhang aus seiner relationalen Organisation heraus.

Die bisherige Forschung führt dabei inzwischen zu einer grundlegenden Bestimmung:

Beziehung ist eine Voraussetzung dafür, dass unterscheidbare Dinge und Zustände überhaupt entstehen können.

Beziehung wird damit nicht erst als etwas betrachtet, das nachträglich zwischen bereits vollständig vorhandenen

 Dingen entsteht. Sie gehört bereits zu den Voraussetzungen von Unterscheidbarkeit und damit zur Frage, wie

 konkrete Zustände und weitere Organisation überhaupt entstehen können.

Das ist ein Ergebnis innerhalb des gegenwärtigen SYSTEMBLICK-Forschungsstandes. Es wird damit nicht als

 bereits unabhängig bestätigte naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeit ausgegeben.

Die Meta-/Quanten-/Beziehungsebene ist dabei keine zusätzliche Welt neben unserer Wirklichkeit.

Sie wird innerhalb des gegenwärtigen Forschungsmodells als Bestandteil ihrer grundlegenden Organisation

 untersucht.

Von dort aus öffnen sich unmittelbar weitere Fragen nach Raum, Zeit und Raumzeit, nach Beobachtung und

 Wahrnehmung und danach, was wir überhaupt als Realität bezeichnen.

Eine zentrale Verdichtung dieses Forschungswegs lautet:

Raum, Zeit, Raumzeit und Realität sind relativ.

Sie werden nicht als grundsätzlich starre Größen behandelt.

Gleichzeitig ist jede Wahrnehmung begrenzt.

Was ein Mensch oder ein anderes beobachtendes System erfasst, ist immer nur ein Ausschnitt und eine

 Momentaufnahme eines größeren Wirklichkeitszusammenhangs.

Daraus entstand eine wesentliche Unterscheidung:

Es gibt eine Wirklichkeit – innerhalb dieser Wirklichkeit können unterschiedliche Realitäten bestehen.

Eine Realität ist damit nicht automatisch die vollständige Wirklichkeit.

Unterschiedliche Zustände, Beziehungen, Beobachtungspositionen und Zugänge können unterschiedliche

 Realitäten innerhalb desselben Wirklichkeitszusammenhangs zugänglich machen.

Damit wird der Wirklichkeitsabgleich zu einem wesentlichen Bestandteil der Forschung.

Nicht eine einzelne Realität, Wahrnehmung oder Erklärung bildet den endgültigen Prüfstein. Unterschiedliche

 Perspektiven, Realitäten, Modelle und Beobachtungen werden miteinander und mit dem abgeglichen, was sich

 innerhalb der gemeinsamen Wirklichkeit tatsächlich beobachten, rekonstruieren und überprüfen lässt.

Und genau an dieser Stelle wurde auch die eigene Wahrnehmung selbst zum Forschungsgegenstand.

Erfahrungen und Wahrnehmungen, die sich mit einer ausschließlich materiellen Beschreibung nicht ohne Weiteres

 einordnen lassen, wurden nicht von vornherein als Beweis für eine bestimmte Erklärung behandelt – aber ebenso

 wenig grundsätzlich aus dem Forschungsraum ausgeschlossen.

Dadurch öffnete sich die Untersuchung auch für Bereiche, die gewöhnlich unter dem Begriff Spiritualität

 zusammengefasst werden.

Der Forschungsansatz besteht auch hier weder darin, bestehende spirituelle Erklärungen einfach zu übernehmen,

 noch darin, entsprechende Wahrnehmungen und Überlieferungen allein deshalb auszuschließen, weil sie

 außerhalb gegenwärtig etablierter Erklärungsmodelle liegen.

Sie werden stattdessen in denselben Rekonstruktions-, Gegenprüfungs- und Wirklichkeitsabgleich einbezogen.

Welche Beobachtungen und Erfahrungen liegen tatsächlich vor?

Welche Strukturen wiederholen sich?

Welche alternativen Erklärungen bestehen?

Welche Beziehungen zeigen sich zu Wahrnehmung, Bewusstsein und dem bereits entwickelten Modell des

 Beziehungsraums?

Dazu gehören Untersuchungsfragen zu veränderten Wahrnehmungszuständen, Traum und luzidem Erleben,

 Bewusstsein, unterschiedlichen Zugängen zur Wirklichkeit sowie auch zu Inkarnation und Reinkarnation.

 

Diese Bereiche besitzen innerhalb der Forschung ausdrücklich nicht automatisch denselben Erkenntnisstatus.

Persönliche Wahrnehmung, Beobachtung, überlieferte Beschreibung, Hypothese, rekonstruierter Zusammenhang

 und überprüfbarer Befund werden voneinander unterschieden.

Gerade dadurch können auch Fragen, die bisher häufig entweder ausschließlich spirituell oder ausschließlich

 materiell betrachtet werden, innerhalb eines gemeinsamen Wirklichkeits- und Beziehungsmodells untersucht

 werden.

 

Mathematik als Erscheinungs- und Ordnungsform der Wirklichkeit

 

Aus derselben Grundlagenforschung führt der Weg unmittelbar zur Mathematik.

Mathematik wird dabei nicht als zusätzlicher Wirklichkeitsraum neben anderen verstanden.

Sie wird vielmehr als Erscheinungs- und Ordnungsform innerhalb der Wirklichkeit untersucht: als Möglichkeit,

 Unterscheidbarkeit, Anzahl, Verhältnis, Beziehung und Struktur beschreibbar zu machen.

Damit entstand eine scheinbar einfache, tatsächlich aber fundamentale Frage:

Was sind Zahlen?

Bevor bestehende mathematische Strukturen oder große offene Vermutungen untersucht werden, wird zunächst

 versucht, ihre Voraussetzungen freizulegen.

Was muss vorhanden sein, damit überhaupt gezählt werden kann?

Was bedeutet Eins?

Was bedeutet Null?

Was ist Anzahl?

Und kann Zahl unabhängig von Unterscheidbarkeit, Beziehung und Raum verstanden werden?

Daraus entwickelte sich die mathematische Struktur- und Ordnungsforschung von SYSTEMBLICK.

Insbesondere bei der Untersuchung der Primzahlen zeigte sich dabei ein möglicher Zusammenhang mit

 Beziehung, Unterscheidbarkeit und räumlicher Ordnung.

Die mathematische Untersuchung traf damit aus einer anderen Betrachtungsrichtung auf denselben

 Beziehungsraum, der innerhalb der Wirklichkeits- und Beziehungsforschung auch über die Begriffe Meta-

 beziehungsweise Quantenebene beschrieben wird.

Auch hier sind damit keine unterschiedlichen Räume gemeint.

Die mathematische Untersuchung trifft aus einer anderen Richtung auf denselben grundlegenden

 Zusammenhang.

Daraus entstand eine weitergehende Vermutung:

Primzahlen könnten die Anzahl von Beziehungen im Raum anzeigen beziehungsweise Ausdruck dieser

 Beziehungsanzahl sein.

Diese Vermutung wird nicht als bewiesene mathematische Aussage behandelt, sondern als Forschungsansatz.

Entscheidend ist die daraus entstehende Frage, ob die besondere Ordnung und Verteilung der Primzahlen mit einer

 tieferliegenden Beziehungsstruktur zusammenhängen könnte.

Auch Null und Eins werden dabei nicht einfach als selbstverständlich vorhandene mathematische Gegenstände

 vorausgesetzt, sondern bis zu ihren strukturellen Voraussetzungen und Grenzfällen zurückverfolgt.

Von diesen Grundlagen aus wird die mathematische Organisation schrittweise weiter rekonstruiert.

Von dort führt der Forschungsweg weiter zur Riemannschen Vermutung.

Nicht mit der Behauptung einer bereits gefundenen Lösung, sondern mit dem Versuch, zunächst die zugrunde

 liegende Zahlen-, Primzahl- und Beziehungsordnung zu rekonstruieren, bevor die eigentliche Vermutung

 untersucht wird.

 

Der Mensch innerhalb des Gesamtsystems

 

Während dieser Forschungsweg vom eigenen Denken über künstliche Systeme bis in astronomische,

 physikalische, Wirklichkeits- und mathematische Grundlagen reicht, führt er gleichzeitig immer wieder zu seinem

 Ausgangspunkt zurück: zum Menschen.

Der Mensch ist selbst ein hochkomplexes lebendes System und zugleich Bestandteil größerer komplexer und

 lebender Systemzusammenhänge.

Dasselbe gilt für die Natur.

Natur wird innerhalb der SYSTEMBLICK-Forschung nicht lediglich als Umgebung des Menschen oder als

 verfügbare Rohstoffquelle betrachtet.

Sie ist selbst ein komplexes lebendes System, dessen Bestandteile miteinander verbunden sind, voneinander

 abhängen und fortlaufend aufeinander zurückwirken.

Damit wird auch die Entwicklung des Menschen zu einer Systemfrage.

SYSTEMBLICK untersucht menschliche Entwicklung und Wahrnehmung ebenso wie Lernen und

 Verständnisbildung, Verfügbarkeit vorhandener Fähigkeiten, Haltung und Verhalten, Beziehung und Rückkopplung,

 Kooperation und Konkurrenz, Belastung und Überlastung sowie Gruppen, Familien, Unternehmen, Institutionen

 und gesellschaftliche Strukturen.

Dabei wird immer wieder dieselbe widersprüchliche Entwicklung sichtbar:

Die Menschheit besitzt enorme Fähigkeiten und arbeitet gleichzeitig zunehmend gegen sich selbst, gegen ihre

 eigenen Bedürfnisse und gegen die natürlichen Systeme, von denen ihr eigenes Leben abhängig ist.

Ein großer Teil menschlicher Organisation bleibt auf Absicherung, Anpassung, Versorgung und Überleben ausgerichtet.

Gleichzeitig werden für diese Versorgung natürliche Ressourcen entnommen, Stoffe verbraucht, Restström erzeugt

 und natürliche Systeme verändert oder belastet.

Der Mensch versucht damit, seine Lebensgrundlagen zu sichern – und gefährdet durch die Art ihrer Organisation

 teilweise genau diese Lebensgrundlagen.

Daraus entstehen grundlegende Forschungsfragen:

Warum schaffen Menschen Systeme, die ihnen dienen sollen und anschließend ihre eigenen Fähigkeiten

 begrenzen?

Warum wird ein immer größerer Teil menschlicher Möglichkeiten für die Aufrechterhaltung von Strukturen benötigt,

 die ursprünglich genau diese Möglichkeiten erweitern sollten?

Warum arbeiten Menschen gegen eigene Bedürfnisse, obwohl sie diese teilweise erkennen?

Und wie lassen sich Systeme so verändern, dass Entwicklung nicht dauerhaft gegen den Menschen oder gegen die 

natürlichen Lebensgrundlagen organisiert werden muss?

Genau an dieser Stelle verbinden sich Menschenforschung, KI-Entwicklung und physisch-technische Forschung

 wieder miteinander.

 

Mensch, KI und eine andere technische Entwicklung

 

SYSTEMBLICK verfolgt nicht die Vision einer Zukunft, in der KI möglichst alles übernimmt und der Mensch aus

 Bequemlichkeit immer weniger selbst verstehen, können oder entscheiden muss.

Ebenso wenig soll der Mensch zum ausführenden Bestandteil eines Systems werden, dessen Entscheidungen er

 lediglich noch umsetzt.

Die Vision ist eine Zusammenarbeit von Mensch und KI, in der beide ihre unterschiedlichen Fähigkeiten in einen

 gemeinsamen Entwicklungsprozess einbringen.

KI kann dabei helfen, komplexe Zusammenhänge über lange Zeiträume verfügbar zu halten, große

 Informationsräume zu verarbeiten und Wechselwirkungen sichtbar zu machen.

Der Mensch bleibt jedoch Wahrnehmender, Fragender, Bewertender, Verantwortlicher und Entscheidender.

Eine solche Zusammenarbeit kann deshalb mehr leisten als reine Automatisierung.

Sie kann dazu beitragen, andere Lösungen überhaupt erst entwickelbar zu machen.

Genau das verbindet die KI-Entwicklung mit der physisch-technischen Forschung von SYSTEMBLICK.

 

Teilchentrennung, Stoffgewinnung und Kreisläufe

 

Aus der Untersuchung von Systemorganisation, Stoffströmen und Teilchen entstand ein weiterentwickeltes

 Teilchentrenn- und Stoffverarbeitungssystem.

Seine grundlegende Entwicklungsrichtung besteht darin, Materie beziehungsweise Stoffgemische möglichst weit

 in ihre Bestandteile oder nutzbaren Fraktionen zu zerlegen, diese gezielt voneinander zu trennen und anschließend

 erneut für andere Stoff- und Prozesszusammenhänge verfügbar zu machen.

Damit verändert sich auch die Betrachtung dessen, was gewöhnlich als Abfall oder Reststoff bezeichnet wird.

Restströme können wieder zu Ausgangsströmen werden.

Stoffe, die in bestehenden Prozessen verloren gehen, entsorgt oder nur eingeschränkt weiterverwendet werden,

 können erneut getrennt und einer weiteren Nutzung zugeführt werden.

Dadurch entstehen Möglichkeiten für Recycling, Rückgewinnung und neue Stoffkreisläufe.

Gleichzeitig wird untersucht, welche benötigten Stoffe nicht mehr ausschließlich durch klassische

 Rohstoffentnahme aus natürlichen Lagerstätten gewonnen werden müssen.

Ausgangsmaterial können ebenso bereits vorhandene Restströme, Wasser oder Bestandteile der Luft sein.

Ein konkreter Entwicklungsbereich daraus ist die Entsalzung und Stoffgewinnung aus Wasser.

Dabei besteht das Ziel nicht lediglich darin, Wasser von unerwünschten Bestandteilen zu befreien und

 anschließend einen neuen konzentrierten Reststoff zu erzeugen.

Die getrennten Bestandteile selbst werden als mögliche Ausgangsstoffe weiterer Prozesse betrachtet.

Die weitergehende Entwicklungsrichtung reicht deshalb über eine einzelne Entsalzungsanlage hinaus.

Untersucht und entwickelt wird ein Teilchentrenn- und Stofferzeugungsprinzip, mit dem vorhandene Materie

 beziehungsweise Stoffgemische getrennt, nutzbare Bestandteile zurückgewonnen und – soweit technisch

 möglich – für neue Stoffzusammenhänge verfügbar gemacht werden können.

Damit schließt sich ein weiterer Kreis innerhalb der Forschung.

Wenn natürliche Systeme nicht lediglich Rohstofflager, sondern komplexe lebende Systeme sind, verändert sich

 auch die technische Fragestellung.

Sie lautet dann nicht mehr nur:

Wie können wir effizienter aus der Natur entnehmen, was wir benötigen?

Sondern:

Wie können wir die bereits vorhandenen Stoffströme so organisieren, dass wir wesentlich weniger neu aus

 natürlichen Systemen herausnehmen müssen?

Gerade in der Verbindung von Mensch, KI und physischer Systementwicklung liegt deshalb ein Teil der

 langfristigen Vision von SYSTEMBLICK.

Nicht lediglich mehr Effizienz innerhalb bestehender Strukturen.

Sondern die Möglichkeit, die Strukturen selbst zu verändern:

menschliche Fähigkeiten besser verfügbar zu machen, komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen,

 Restströme wieder nutzbar zu machen, Stoffkreisläufe neu zu organisieren, natürliche Systeme weniger zu

 belasten und technische Entwicklung stärker mit den Lebensgrundlagen des Menschen zu verbinden.

 

Forschung, die auf sich selbst zurückwirkt

 

Damit bleibt die Forschung von SYSTEMBLICK nicht auf Theorie und Beschreibung beschränkt.

Aus den rekonstruierten Organisations-, Beziehungs- und Wirkprinzipien sind inzwischen unterschiedliche reale

 Entwicklungen hervorgegangen:

die eigenständige KI-Architektur, das daraus entwickelte KI-System, das weiterführende Meta-KI-System, komplexe

 Such-, Rekonstruktions-, Organisations- und Verarbeitungssysteme sowie physisch-technische Entwicklungen im

 Bereich Teilchentrennung, Stoffgewinnung und Stoffverarbeitung.

Dadurch besitzt die Forschung mehrere miteinander verbundene Prüfwege.

Ein rekonstruiertes Prinzip kann in natürlichen Systemen beobachtet und mit vorhandenen Daten konfrontiert werden.

Es kann in künstliche Informations- und KI-Systeme übertragen und praktisch eingesetzt werden.

Es kann mathematisch untersucht werden.

Und es kann in physisch-technische Systeme einfließen und dort mit realen materiellen Prozessen konfrontiert werden.

Keine dieser Übertragungen beweist automatisch das gesamte zugrunde liegende Forschungsmodell.

Aber jede erzeugt neue Beobachtungen, neue Widerlegungsmöglichkeiten und neue Rückkopplung.

Diese Ergebnisse fließen wieder in den gemeinsamen Forschungsbestand zurück.

Der Wirklichkeitsabgleich bleibt dabei über alle Forschungsbereiche hinweg der gemeinsame Prüfbezug. Modelle,

 Rekonstruktionen und Erklärungen müssen verändert werden können, wenn Beobachtungen, Daten oder

 überprüfbare Zusammenhänge innerhalb der Wirklichkeit ihnen widersprechen.

So ist aus einer zunächst sehr persönlichen Untersuchung der eigenen Denkorganisation ein Forschungs- und

 Entwicklungszusammenhang entstanden, der heute menschliche, künstliche, physische, astronomische und

 mathematische Systeme ebenso berührt wie grundlegende Fragen nach Wirklichkeit, unterschiedlichen Realitäten,

 Raum, Zeit, Beziehung, Wahrnehmung und Bewusstsein.

Diese Forschungsräume stehen nicht unabhängig nebeneinander.

Sie sind unterschiedliche Zugänge zu einem gemeinsamen Untersuchungsraum und wirken fortlaufend

 aufeinander zurück.

Eine Beobachtung in einem natürlichen System kann die künstliche Systemarchitektur infrage stellen.

Eine Erfahrung mit einem künstlichen System kann eine neue Frage an die ursprüngliche Organisationsstruktur

 erzeugen.

Die mathematische Rekonstruktion kann eine neue Sicht auf den Beziehungsraum eröffnen.

Erkenntnisse über diesen Beziehungsraum können wiederum die Betrachtung physischer Systeme verändern.

Die Untersuchung menschlicher Systeme kann zeigen, welche Organisationsprinzipien Entwicklung ermöglichen

 oder verhindern.

Und eine physisch-technische Entwicklung kann sichtbar machen, dass ein theoretisch angenommener

 Zusammenhang praktisch trägt – oder eben gerade nicht.

Genau diese Gegenbewegung gehört zum Forschungsprinzip.

Nicht eine einmal aufgestellte Theorie soll gegen alles verteidigt werden.

Der Forschungsbestand soll sich verändern, wenn Beobachtungen, Daten, Gegenprüfungen oder praktische

 Anwendungen ihm widersprechen.

Die Bewegung bleibt deshalb dieselbe, aus der der gesamte Forschungsraum ursprünglich entstanden ist:

beobachten, rekonstruieren, verbinden, widerlegen versuchen, verändern, übertragen, prüfen – und mit dem

 veränderten Gesamtverständnis erneut beginnen.

Dahinter steht bis heute eine gemeinsame Frage:

Welche grundlegenden Organisations-, Beziehungs- und Verarbeitungsprinzipien verbinden komplexe Systeme –

 vom menschlichen Denken über die kleinsten physischen Bestandteile bis zu den größten beobachtbaren

 Strukturen – und was lässt sich daraus verstehen, überprüfen und entwickeln?

 

 


Willkommen bei den Fundstücken.
 

Gedanken, Beobachtungen und Verdichtungen, die auf dem Weg entstanden sind.

Keine Wahrheiten.

Keine Regeln.

Sondern Fundstücke einer fortlaufenden Suche nach Zusammenhängen, Strukturen, Orientierung und Klarheit.

 

Wirklichkeit

 

Wirklichkeit wird verständlicher, wenn man den Unterschieden, ihren Beziehungen und dem daraus Entstehenden folgt.

Es gibt eine Wirklichkeit.

Aber innerhalb dieser Wirklichkeit können unterschiedliche Realitäten bestehen.

Nicht jede Perspektive zeigt dasselbe.

Und keine einzelne Perspektive muss deshalb das Ganze zeigen.

Die Suche gilt nicht nur den Dingen selbst, sondern auch den Beziehungen und Strukturen, aus denen

 Unterscheidbarkeit und Organisation hervorgehen.

Was wirklich ist, muss nicht zu dem passen, was wir bereits für wirklich halten.

 

Wahrnehmung

 

Der Unterschied liegt vermutlich nicht darin, dass man Zusammenhänge sehen kann.

Der Unterschied liegt darin, dass Zusammenhänge unmittelbarer Bestandteil der Wahrnehmung sein können und

 nicht erst das Ergebnis von Nachdenken.

Der Kern liegt weniger in einzelnen Fähigkeiten als in der dauerhaften, selbstverständlichen und integrierten Art,

 wie Wahrnehmung, Verknüpfung, Selbstreflexion und Orientierung zusammenarbeiten.

Was wir wahrnehmen, beeinflusst, was wir verstehen können.

Und was wir verstehen, verändert wiederum, was wir wahrnehmen.

 

Entwicklung

 

Nicht jede Reibung ist ein Warnsignal.

Manche Reibung ist einfach der Preis für Dinge, die sich trotzdem lohnen.

Ein erfülltes Leben ist nicht automatisch ein reibungsloses Leben.

Neue Wege entstehen nicht dadurch, dass man alles versteht.

Sondern dadurch, dass man beginnt, mit dem Verstandenen zu arbeiten.

Und jeder neue Schritt verändert wiederum das, was verstanden werden kann.

 

Orientierung

 

SYSTEMBLICK sucht nicht nur nach Antworten.

Es sucht nach den Beziehungen, Strukturen und Organisationsformen, aus denen Antworten überhaupt

 verständlich werden.

Neue Wege finden.

Klarheit ermöglichen.

Zusammenhänge nicht nur erkennen, sondern ihre Organisation verstehen.

Manchmal entstehen neue Möglichkeiten nicht, weil etwas Neues hinzukommt.

Sondern weil etwas, das bereits miteinander in Beziehung steht, anders verstanden und dadurch verfügbar wird.

Das eigene System

Die Suche nach den Strukturen und Beziehungen, aus denen Wahrnehmung, Muster, Denken, Orientierung und

 Entwicklung hervorgehen.

Nicht nur:

Was denke ich?

Sondern:

Wie entsteht, was ich denke?

Nicht nur:

Was nehme ich wahr?

Sondern:

Wie organisiert sich Wahrnehmung überhaupt?

Aus der Untersuchung des eigenen Systems kann ein Zugang zu Strukturen entstehen, die weit über das eigene

 System hinausreichen.

 

Verdichtung

 

Verdichtung bedeutet nicht, etwas wegzulassen.

Verdichtung bedeutet, das Wesentliche so sichtbar zu machen, dass der Zusammenhang erhalten bleibt.

Einordnung sucht Kategorien.

Verständnis sucht Beziehungen.

Verständnis braucht Orientierungspunkte.

Jeder Blickwinkel zeigt etwas.

Mehrere Blickwinkel zeigen oft, was bestehen bleibt.

Und was aus unterschiedlichen Blickwinkeln bestehen bleibt, verdient einen genaueren Blick.

 

Glaube und Verständnis

 

Verständnis erzeugt Glaube.

Glaube erzeugt Verständnis.

Was wir verstehen, verändert, was wir für möglich und wirklich halten.

Und was wir für möglich und wirklich halten, beeinflusst, welche Fragen wir stellen, welche Beziehungen wir

 wahrnehmen und welchen Gedanken wir überhaupt folgen.

Glaube kann Verständnis öffnen.

Er kann es ebenso begrenzen.

Eine Überzeugung darf Ausgangspunkt einer Frage sein.

Sie darf nicht ihr Schutzschild werden.

 

Aus Fundstücken wird Forschung

 

Ein Fundstück ist kein Ergebnis, nur weil es interessant erscheint.

Es kann eine Beobachtung bleiben.

Es kann sich als Irrtum herausstellen.

Oder es kann eine Verbindung zu anderen Beobachtungen öffnen.

Aus einzelnen Fundstücken können Fragen und Hypothesen entstehen, die weiter untersucht, miteinander

 verglichen und überprüft werden.

Dabei entscheidet nicht, wie gut ein Fundstück zum bisherigen Bild passt.

Es muss sich an Beobachtungen, Zusammenhängen und der Wirklichkeit prüfen lassen.

Und genau dadurch können aus einzelnen Beobachtungen neue Forschungswege entstehen.

 

 

© Systemblick Analyse

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